Der Weinanbau im Roannais geht bereits auf die Klosterorden der Hochmittelalters zurück und hat sich im Lauf der Jahrhunderte ständig weiterentwickelt. Einen zusätzlichen Impuls erhielt er durch die Schifffahrt auf der Loire, die es ermöglichte, die Weine nach Paris zu transportieren. Die Reblaus verhinderte schließlich die weitere Ausdehnung des Weinbaugebietes, da der Wein nur an den sonnigsten Hängen gedieh.
Die Weine der Côte Roannaise verfügen seit 1994 über eine kontrollierte Ursprungsbezeichnung, die das A.O.C.-Label (Appellation d'Origine Contrôlée) belegt. Die aus der Rebsorte Gamay gekelterten Weine der Côte Roannaise werden jung getrunken und schmecken besonders gut zu Wurstwaren und Gerichten aus Roanne. Erzeugergemeinden : Ambierle, St-Haon-le-Vieux, St Haon le Châtel, Renaison, St-André-d'Apchon, St-Alban-les-Eaux, Lentigny, Villemontais, St-Jean-St-Maurice und Villerest. |